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Die Vorgeschichte der Aquaristik
Niemand weiß genau, wann es in Europa, und dort kam die moderne Aquaristik definitiv zuerst vor, die ersten Anfänge der Aquaristik gab. Auf der Weltausstellung 1851 in London wurden erstmals Aquarien in der Öffentlichkeit gezeigt. Doch als Vater der Deutschen Aquaristik kann man Emil Adolf Roßmäßler (Pädagoge und Schriftsteller) bestimmen. 1854 erschien von ihm in der Familienzeitschrift „Die Gartenlaube“ der Artikel „Der Ocean auf dem Tisch“, welcher ähnlich wie ein Britischer Naturforscher mit dem Namen Philip Henry Gosse, der dies schon ein Jahr früher in einem eigenen Buch (A Naturalist's Rambles on the Devonshire Coast) getan hatte, die Pflege von Seewassertieren vorstellte. Sein Ziel war, die Naturwissenschaft im Volk bekannt und beliebt zu machen. Ich wurde jedoch klar, dass sich ein Süßwasseraquarium dafür viel besser eignete, da die Pflege wesentlich einfacher ist. Auch jetzt kam in der Gartenlaube ein Artikel mit dem Namen „Der See im Glase“, der zur Freude Roßmäßlers zu so vielen Rückfragen der Leser führte, das er 1857 ein Buch mit dem Namen „Das Süßwasseraquarium“ veröffentlichte. Dort stand drin, wie man ein Süßwasseraquarium einrichtet und es pflegt. Als Fische empfahl er Elritze und den Schlammpeitzger. Roßmäßlers Buch folgten viele weitere Bücher und Zeitschriften. In ganz Deutschland gründete man Aquarienvereine. Doch es war natürlich noch nicht alles so Modern wie heute! Die Aquarien wurden mit Kerzen geheizt, Und dem Wasser mangelte es oft an Sauerstoff (O2), mehr zu den Wasserwerten lesen sie in der Rubrik Wasserwerte. Auch starben die Fische und natürlich Pflanzen häufig an Lichtmangel, da man noch keine Leuchtstoffröhren hatte.
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